Aktueller Yin-Yoga-Kompaktkurs
Vier Tage Yin Yoga in der Seelenoase
Freitag, 5. Februar bis Montag, 8. Februar 2027
4 Tage · 8 Kurseinheiten à 90 Minuten
2 Yogaeinheiten pro Tag mit einer fünfstündigen Yogapause zwischen den Einheiten
Kurszeiten an allen vier Tagen:
10:00–11:30 Uhr
16:30–18:00 Uhr
Seelenoase · Stuttgart-Zuffenhausen
Kursgebühr: 245 €
Der Yin-Yoga-Kompaktkurs ist als Präventionskurs nach § 20 SGB V durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert. Eine Bezuschussung durch die gesetzliche Krankenkasse ist möglich. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach Deiner Krankenkasse.
Deine Yogapause
Zwischen den beiden täglichen Yogaeinheiten bleibt bewusst Zeit für Dich. Du erhältst von mir einen kleinen Begleiter mit Anregungen und Empfehlungen, wie Du diese Stunden rund um die Seelenoase verbringen kannst – ganz nach Deinem Bedürfnis nach Ruhe, Bewegung oder einer kleinen Unternehmung.
Was ist ein Yoga-Kompaktkurs – und für wen kann er sinnvoll sein?
Vier Tage Yoga statt eines mehrwöchigen Kurses – kann das eine gute Alternative sein?
Präventionskurse im Yoga kennen viele vor allem in ihrer klassischen Form: Einmal pro Woche findet über mehrere Wochen eine feste Yogastunde statt. Dieses Format hat viele Vorteile. Es passt aber nicht in jedes Leben.
Wer im Schichtdienst arbeitet, beruflich häufig wechselnde Zeiten hat, familiäre Verpflichtungen trägt oder einfach nicht über acht oder zehn Wochen denselben Abend oder Sonntag freihalten kann, kennt das vielleicht: Eigentlich wäre der Wunsch nach einem regelmäßigen Yogakurs da – aber der Kalender sagt etwas anderes.
Ein Yoga-Kompaktkurs kann hier eine Alternative sein. Die Kursinhalte werden nicht über viele Wochen verteilt, sondern innerhalb eines kürzeren Zeitraums vermittelt.
Genau dieses Format möchte ich künftig auch anbieten.
Vier Tage – und trotzdem ein vollständiger Präventionskurs
Mein Yin-Yoga-Kompaktkurs umfasst insgesamt 8 Kurseinheiten à 90 Minuten und damit zwölf Stunden Yoga.
Diese verteilen sich auf vier aufeinanderfolgende Tage, z. B. von Freitag bis Montag. An jedem Tag finden zwei 90-minütige Einheiten statt. Dazwischen liegt bewusst eine mehrstündige Pause.
Es geht also nicht darum, möglichst viel Yoga möglichst schnell „abzuarbeiten“.
Im Gegenteil.
Die Pause gehört für mich zu diesem Kursformat dazu. Nach einer gemeinsamen Einheit darf Zeit entstehen: zum Essen, Spazierengehen, Ausruhen, Nachspüren – oder einfach dafür, ein paar Stunden ganz normal den eigenen Dingen nachzugehen. Später treffen wir uns zur zweiten Einheit wieder.
So entsteht über vier Tage ein Rhythmus aus Üben, Wahrnehmen, Pause und erneutem Begegnen.
Warum gerade Yin Yoga?
Yin Yoga ist eine ruhige Form des Hatha Yoga. Viele Haltungen werden für eine gewisse Zeit gehalten und mit Hilfsmitteln wie Kissen, Bolstern, Blöcken, Gurten und Decken so eingerichtet, dass möglichst wenig unnötige Muskelarbeit erforderlich ist.
Dabei geht es nicht darum, besonders beweglich zu sein oder möglichst weit in eine Haltung hineinzukommen.
Eine leichtere oder stärker unterstützte Variante ist keine schlechtere Haltung.
Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage:
Was braucht mein Körper gerade?
Vielleicht darf eine Haltung kleiner werden. Vielleicht braucht es ein zusätzliches Kissen. Vielleicht entsteht mit der Zeit etwas mehr Raum. Und manchmal sagt der Körper auch ganz eindeutig: Heute nicht.
Für mich ist deshalb ein wichtiger Grundsatz im Yin Yoga:
Dein Körper behält das letzte Wort.
Yin Yoga ist keine Übung im Aushalten. Wir können Bedingungen schaffen, unter denen Entspannung und Loslassen vielleicht möglich werden. Erzwingen müssen – und können – wir beides nicht.
Mehr als Asanas
Auch wenn die Körperhaltungen einen wichtigen Teil des Kurses bilden, möchte ich Yoga nicht auf Asanas reduzieren.
Deshalb begegnen Dir während dieser vier Tage unterschiedliche Bereiche der Yogapraxis: Atemübungen (Pranayama), Körperwahrnehmung, Entspannungsverfahren, Meditation und Stille.
Und auch Musik, Gesang und Klang dürfen ihren Raum bekommen.
Ich begleite einzelne Phasen der Yogastunden mit live gesungenen Mantras. Dabei begegnest Du auch Sanskrit, der traditionellen Sprache vieler Yogatexte und Mantras, und erfährst etwas über Bedeutung und Hintergrund ausgewählter Mantras.
Während der länger gehaltenen Yin-Asanas darfst Du einfach zuhören und den Klang auf Dich wirken lassen. Zu Beginn oder zum Abschluss einer Yogastunde können wir einzelne Mantras auch gemeinsam singen. Während der Asana-Praxis hingegen bleibt das Singen bei mir, damit für Dich der Raum zum Wahrnehmen und Nach-innen-Gehen erhalten bleibt.
Auch hier gibt es nichts zu leisten. Du darfst hören, spüren und erleben, was Klang mit Dir macht.
Fünf Elemente – fünf unterschiedliche Blickrichtungen
Im weiteren Verlauf unseres Kurses begegnen uns außerdem die fünf Elemente Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
In der TCM werden den einzelnen Elementen unter anderem bestimmte Funktionskreise und Meridiane zugeordnet.
Wir verwenden diese Zusammenhänge im Kurs als traditionelles Modell und Bezugsrahmen für unsere Yin-Yoga-Praxis. Es geht dabei nicht darum, mit einzelnen Asanas Organe oder Erkrankungen zu behandeln.
Vielmehr dürfen uns die fünf Elemente unterschiedliche Blickrichtungen für unsere Praxis eröffnen und uns über die vier Tage begleiten.
Stress wahrnehmen – Entspannung Raum geben
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses ist der Umgang mit Stress und Entspannung.
Unser vegetatives Nervensystem begleitet viele automatisch ablaufende Vorgänge unseres Körpers. Vereinfacht gesagt unterstützt der Sympathikus Aktivität und Leistungsbereitschaft, während der Parasympathikus Ruhe, Erholung und Regeneration unterstützt.
Wir brauchen beides.
Schwierig kann es werden, wenn Anspannung über längere Zeit überwiegt und Erholungsphasen immer weniger Raum bekommen.
Yoga kann hier keine stressfreie Welt erschaffen. Aber Yoga kann uns dabei unterstützen, wieder bewusster wahrzunehmen:
Wie geht es mir gerade eigentlich? Wie atme ich? Wo halte ich Spannung? Brauche ich Bewegung – oder Ruhe? Was würde mich jetzt unterstützen?
Diese Wahrnehmung lässt sich mitnehmen – weit über die Yogamatte hinaus.
Und was ist mit dem Alltag?
Gerade darin sehe ich einen besonderen Reiz des Kompaktformats.
Vier Tage lang begegnen wir uns immer wieder. Gleichzeitig liegen zwischen den Einheiten mehrere Stunden, in denen das Erlebte seinen Platz im ganz normalen Alltag finden darf.
Zum Ende des Kurses geht es deshalb auch darum, aus den kennengelernten Übungen eine eigene kleine Yin-Praxis entstehen zu lassen.
Denn Yoga muss zu Hause nicht 90 Minuten dauern.
Vielleicht sind es einige bewusste Atemzüge. Eine einzige unterstützte Yin-Haltung. Zehn Minuten Ruhe. Eine kleine Sequenz aus zwei oder drei Übungen.
Entscheidend ist nicht, möglichst viel Yoga zu machen.
Die Praxis darf zu Dir und Deinem Leben passen.
Muss ich wirklich an allen vier Tagen komplett frei haben?
Auch hier bietet das Kompaktformat etwas mehr Spielraum, als man zunächst vielleicht denkt.
Für die Teilnahmebescheinigung eines ZPP-zertifizierten Präventionskurses ist eine Teilnahme von mindestens 80 Prozent erforderlich. Bei einem Kurs mit 8 Einheiten bedeutet dies, dass mindestens 7 der 8 Kurseinheiten besucht werden müssen.
Wer beispielsweise am ersten Vormittag noch arbeiten muss, könnte daher gegebenenfalls erst zur zweiten Einheit dazukommen. Auch an einem anderen Kurstag kann eine einzelne Einheit fehlen, solange insgesamt mindestens sieben Einheiten besucht werden.
Die gesamte Kursgebühr fällt unabhängig davon an.
ZPP-zertifiziert – Zuschuss durch die Krankenkasse möglich
Der Yin-Yoga-Kompaktkurs ist als Präventionskurs nach § 20 SGB V durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert.
Damit kann der Kurs grundsätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden. Wie hoch der Zuschuss ausfällt, hängt von der jeweiligen Krankenkasse ab.
Nach ausreichender Teilnahme erhältst Du von mir die entsprechende Teilnahmebescheinigung zur Einreichung bei Deiner Krankenkasse.
Für wen ist der Kompaktkurs gedacht?
Der Kurs richtet sich an gesunde Erwachsene, Anfänger und Wiedereinsteiger, die Yoga zur Förderung von Entspannung und zum bewussteren Umgang mit Belastungen kennenlernen oder wieder aufnehmen möchten.
Besonders interessant kann das Format sein, wenn ein wöchentlicher Kurs nur schwer in Deinen Alltag passt – etwa aufgrund von Beruf, wechselnden Arbeitszeiten oder familiären Verpflichtungen.
Vielleicht gefällt Dir aber auch einfach die Vorstellung, Dir einmal ganz bewusst vier zusammenhängende Tage für Yoga einzuräumen.
Nicht als Leistung.
Nicht, um am vierten Tag ein anderer Mensch sein zu müssen.
Sondern als Zeit zum Wahrnehmen, Üben und Entdecken.
Vier Tage für Dich.
Vielleicht beginnt genau dort etwas, das Dich anschließend ein kleines Stück weiter durch Deinen Alltag begleitet.
Du kannst Dir vorstellen, an einem solchen Yin-Yoga-Kompaktkurs teilzunehmen?
Dann melde Dich gerne bei mir. Ich freue mich über Dein Interesse.
Von Herzen
Nathalie · Ninaân

