Geist

Bewusstsein & inneres Erleben

Mit „Geist“ meine ich die Ebene unseres Bewusstseins und inneren Erlebens. Dazu gehören unsere Gedanken und Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen ebenso wie Glaubenssätze, innere Bilder und Muster, die prägen, wie wir uns selbst, andere Menschen und die Welt wahrnehmen.

Manches davon ist uns sehr bewusst. Anderes wirkt eher im Hintergrund – vielleicht schon seit vielen Jahren – und zeigt sich erst in bestimmten Situationen, Beziehungen oder wiederkehrenden Reaktionen.

In der Begleitung geht es für mich nicht darum, unangenehme Gedanken oder Gefühle einfach „wegzumachen“. Vielmehr darf zunächst wahrgenommen werden, was da ist, was es vielleicht einmal gebraucht hat und was heute noch stimmig ist. Daraus können neue Sichtweisen, innere Beweglichkeit und andere Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst entstehen.

Auch auf dieser Ebene steht für mich nicht eine bestimmte Methode im Mittelpunkt, sondern der Mensch und das, was sich in seinem individuellen Prozess zeigt.

Meditation & innere Reisen

Meditation kann einen Raum schaffen, in dem der Blick sich vom Außen nach innen richtet. Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und innere Bilder dürfen bewusster wahrgenommen werden – ohne sie sofort verändern oder bewerten zu müssen.

In meiner Arbeit nutze ich neben klassischen Meditationen auch geführte innere Reisen, die sich an der persönlichen Lebensgeschichte oder einem aktuellen Thema orientieren können. Sie können beispielsweise zu prägenden Lebensphasen wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt, zu Erfahrungen von Trennung und Abschied oder zu ganz individuellen inneren Themen führen.

Dabei geht es nicht darum, innere Bilder oder Erinnerungen als objektive Wahrheit festzulegen. Vielmehr dürfen sie als Ausdruck des eigenen Erlebens betrachtet und als Zugang zu Gefühlen, Bedürfnissen und inneren Zusammenhängen genutzt werden.

Was sich dabei zeigt, darf zunächst einfach wahrgenommen werden – ohne Druck, daraus etwas Bestimmtes machen zu müssen.

Innere Anteile & emotionale Prozesse

In uns wirken unterschiedliche innere Stimmen und Anteile – manche vertraut und deutlich spürbar, andere eher verborgen. Da gibt es vielleicht ein Inneres Kind, das sich nach Sicherheit und Geborgenheit sehnt, einen Inneren Kritiker, der hohe Ansprüche stellt, oder Anteile, die gelernt haben, zu schützen, sich anzupassen oder zurückzuziehen.

In geführten inneren Prozessen treten wir mit diesen Anteilen in Kontakt und richten die Aufmerksamkeit darauf, was sie ausdrücken, wovor sie vielleicht schützen und was sie heute brauchen. Dabei geht es nicht darum, etwas in uns loszuwerden, sondern das eigene innere Erleben besser kennenzulernen und zu verstehen.

Auch Gefühle und Erfahrungen, die bisher wenig Beachtung gefunden haben, können dabei Raum bekommen. Dafür nutze ich unter anderem Elemente aus Heilführungen, Trancearbeit und The Journey.

Was einmal hilfreich oder notwendig war, darf gewürdigt werden – und zugleich darf Neues entstehen.

Glaubenssätze & innere Ausrichtung

Unsere Gedanken und Überzeugungen beeinflussen, wie wir uns selbst und das Leben betrachten. Manche Glaubenssätze begleiten uns schon lange und sind so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch als solche wahrnehmen: „Ich muss stark sein.“ „Ich darf niemanden enttäuschen.“ „Ich bin nicht gut genug.“

Solche inneren Überzeugungen können wir zunächst sichtbar machen und hinterfragen: Ist dieser Satz wirklich meiner? Ist er heute noch wahr? Dient er mir – oder engt er mich inzwischen ein?

Affirmationen nutze ich dabei nicht, um einen belastenden Glaubenssatz einfach mit einem positiven Satz zu überdecken. Sie können vielmehr eine bewusste neue Ausrichtung unterstützen – mit Worten, die sich für den jeweiligen Menschen nicht nur schön anhören, sondern auch innerlich stimmig anfühlen.

Auch Elemente der Manifestationsarbeit können hier ihren Platz finden. Manifestation verstehe ich dabei nicht als rein verstandesmäßiges Ausrichten auf ein gewünschtes Ziel. Vielmehr geht es darum, sich innerlich in eine gewünschte Situation hineinzuversetzen und die damit verbundenen Gefühle bewusst wahrzunehmen – so, als wäre das Ersehnte bereits Wirklichkeit.

Auf diese Weise wird die Aufmerksamkeit nicht nur gedanklich, sondern auch emotional neu ausgerichtet. Welche Gefühle möchte ich in meinem Leben stärker erfahren? Wie fühlt sich das an, wonach ich mich sehne? Und wie kann ich diese innere Qualität schon heute in mir lebendig werden lassen?

Yoga als Weg des Bewusstseins

Yoga ist für mich nicht nur eine körperliche Praxis. Besonders der Raja Yoga, der „königliche Yogaweg“, richtet den Blick nach innen und beschäftigt sich mit unserem Geist, seinen Bewegungen und der Entwicklung von Bewusstheit.

Meditation, Konzentration und Selbstbeobachtung können dabei helfen, Gedanken und innere Reaktionen wahrzunehmen, ohne sich unmittelbar mit ihnen identifizieren zu müssen. So kann zwischen dem, was in mir geschieht, und dem, was es wahrnimmt, zunehmend Raum entstehen.

Auch andere Yogawege können in meine Begleitung einfließen. Ihre spirituelle Dimension findet ihren Platz auf der Ebene der Seele.

Wenn dich eines dieser Themen anspricht oder du Fragen zu meiner Arbeit auf dieser Ebene hast, melde dich gerne bei mir.


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